19.05.08 |Transfermarkt.de:
Oliver Otto: "35, topfit - Warum aufhören?" -> Artikel lesen
Sport, Spiel und Soziales:Stoff für ein Buch gäb‘s genug
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Fünf Kilometer durch den Wernauer Nordic-Walking-Park - ein Lauf mit Fußballer, Lehrer, Trainer, Initiator und Organisator Oliver Otto (3) |
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Das machen die "Aufstiegshelden"
Mittelfeldmotor Oliver Otto ( 1. von links ) und Rainer Widmayer jubeln nach dem Aufstieg
VfL-Fußballer machen es sich beim 4:1 über Au schwerer als nötig
Fußball-Oberligist VfL Kirchheim ist rechtzeitig auf die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach zwei Punktspiel-Niederlagen in Folge, gelang dem abstiegsbedrohten Team von Trainer Rolf Baumann gegen den Tabellenvorletzten SpVgg Au an der Jesinger Allee ein schwer erkämpftes 4:1 (2:0). REIMUND ELBE Beschäftigung hatten die favorisierten Kirchheimer Akteure gegen die Auer am Samstag dann in der Tat - allerdings mehr als ihnen lieb sein konnte. Nicht der vor heimischem Publikum so erfolgsverwöhnte VfL (zuletzt fünf Siege in sechs Spielen) diktierte in den meisten Phasen der Partie den Spielrhythmus, sondern der Gegner aus Bayern. Immer wenn sich die Schlinge um den Hals enger zog, wussten Baumanns Kicker sie rechtzeitig zu lockern. Nachdem Routinier Oliver Otto (36) im Anschluss an einen weiten Abschlag des VfL-Keepers Michael Stowers in der 22. Minute, das zu diesem Zeitpunkt völlig überraschende 1:0 per raffinierten Heber von der Strafraumgrenze besorgte hatte (Ottos erstes Saisontor), legte Neueinsteiger Braha eine Viertelstunde später mit seinem ersten Saisontreffer nach. Der Kirchheimer Youngster nahm einen Steilpass dankend an und erzielte mit einem wuchtigen, platzierten Flachschuss aus knapp 16 Metern das 2:0 - für die Auer das Signal, auf alles oder nichts zu spielen... Tore: 1:0 Otto (22.), 2:0 Braha (37.), 2:1 Heidecker (53.), 3:1 Tunjic (82., Foulelfmeter), 4:1 Tunjic
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Zwei Teams auf AugenhöheAm Mittwoch (19 Uhr) gastiert der VfL Kirchheim an der Kreuzeiche zum Derby der Fußball-Oberliga. Mit dabei wird ein bekannter Mann als Co-Trainer sein: Der Ex-Reutlinger Oliver Otto ist unter der Teck tätig. Der Kirchheimer Co-Trainer Oliver Otto (jetzt 38 Jahre alt) ist im zweiten Jahr beim VfL Kirchheim tätig, spielte von 2004 bis 2008 in Reutlingen - nach seinen Stationen VfB Stuttgart und SSV Ulm 1846. Bei den "Spatzen" schaffte Otto den Durchmarsch von der drittklassigen Regionalliga in die 1. Bundesliga, dennoch blickt er auch äußerst positiv auf seine Reutlinger Zeit zurück, wo ihm vor allem der Zusammenhalt im Team imponierte. Oliver Otto sieht bezüglich der Situation unterhalb der Teck klar: "Wir sind nicht ganz zufrieden. Wir hatten einen guten Start, dann einen Einbruch mit zu vielen Niederlagen, ehe wir uns gefestigt haben. Zuletzt ging es aufwärts. Aber wir müssen eben den Abstand nach hinten bei fünf oder sechs Absteigern halten. Wir haben immerhin 33 Punkte.." Otto spielt selbst nicht mehr mit, obwohl er zugibt: "Ab und zu juckt es, aber die jungen Talente sollen für den VfL Kirchheim spielen." In Reutlingen kickte Otto einst mit Waidmann und Rill zusammen. Der Kirchheimer Co-Trainer sieht die fünftklassige Oberliga kritisch: "Das Oberliga-Niveau ist eben nicht so hoch. Ich spielte einst mit dem SSV Reutlingen in der drittklassigen Regionalliga, das war schon was anderes. Das Ganze ist eben amateurhaft, auch bei den Zuschauerzahlen - bis auf wenige Ausnahmen." Für Oliver Otto ist der FC Nöttingen der Topfavorit, doch Waldhof Mannheim sei im Kommen. Deshalb glaubt er, dass nur Waldhof (im Mannheimer Carl-Benz-Stadion siegte der VfL Kirchheim als einziges Team) den FC Nöttingen noch bedrängen kann. Nöttingen sei stabil gewesen, auch spielerisch stark. Otto dachte immer, dass das Wittwer-Team aus der Pforzheimer Peripherie es packen kann, aber jetzt sei an der Tabellenspitze wieder einiges offen. Beim VfL Kirchheim spielen unter anderem mit Mike Baradel, David Hertel und Daniel Hentschel ehemalige SSV-Spieler. Marcel Ziegler kickt seit der Winterpause beim SSV Reutlingen II: "Das sind Talente. Nun zeigt sich, ob sie den Sprung endgültig schaffen." Zuletzt spielten Hertel und Hentschel nicht immer. Otto blickt vorwärts: "Das mittelfristige Ziel des VfL Kirchheim muss es sein, mal in die Regionalliga aufzusteigen. 2012 kommt die neue Regel mit fünf Regionalligen, das muss einfach ein Ziel werden. Wir haben 200 bis 300 Zuschauer. Nur wenn attraktive Teams kommen, haben wir vielleicht mal 400 bis 500 Fans." Basketball mit der 2. Liga ist zuschauermäßig in Kirchheim ein Renner, die Kulissen beim Fußball sind unterhalb der Teck fast schon traditionell eher bescheiden. Otto weiß: "Die Aufstiegschancen sind 2012 größer, vielleicht kommen drei Teams nach oben." Der VfL-Trainer sieht den SSV Reutlingen als Zuschauermagneten, das sei in der damals drittklassigen Regionalliga toll gewesen, auch auswärts habe man viele Fans gehabt. An diese Zeit denkt er gerne zurück. Wenn er gegen Teams, bei denen Otto einst spielte, antreten muss, ist der Coach emotional schon aufgeladen: "Ich glaube, dass die beiden Teams am Mittwoch auf Augenhöhe sind, wobei der SSV wie Waldhof in die 3. Liga gehört - vom Umfeld oder Stadion her gesehen. Der SSV Reutlingen hat nach der Insolvenz - darüber rede ich nicht gerne - ein junges Team aufgebaut, das sich gefunden hat. Ich erwarte morgen ein interessantes spannendes Spiel ." Aus der SWP vom 06.04.2011
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Lockeres Auslaufen |
28.05.2010 | ||
Oberliga-Schlussakkord: VfL - Crailsheim |
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Oliver Otto beim VfL Kirchheim
Ein Spieler aus dem letztjährigen Regionalliga-Kader des SSV Reutlingen ist bei einem anderen Klub untergekommen:
Oliver Otto schloss sich dem Oberliga-Schlusslicht VfL Kirchheim an. »Ich helfe in Kirchheim aus, weil sich der Verein in einer prekären Situation befindet«, erklärte der 35 Jahre alte Otto. Der in Wernau wohnende Mittelfeldspieler erwarb in den vergangenen Wochen die Trainer-B-Lizenz, war mit seinem Fußball-Camp beschäftigt und ist zudem selbstständig. »Ich bin derzeit richtig gut beschäftigt«, so Otto, der nach der Trennung von Peter Starzmann im Juni als neuer SSV-Trainer gehandelt wurde und bereits mit Hochdruck auf der Suche nach neuen Spielern war.
Auszug aus dem gea vom 04.09.2008

